Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Bei anspruchsvollen Projekten zeigen sich die Unterschiede aber schnell.
In größeren Agenturen durchläuft ein Projekt oft mehrere Stationen: Konzeption, Design, Entwicklung, Projektmanagement — jeweils andere Personen. Das kann Vorteile bei sehr großen Projekten haben, führt bei mittelgroßen Vorhaben aber häufig zu Reibungsverlusten und Informationsverlust zwischen den Übergaben.
Bei einem einzelnen, erfahrenen Ansprechpartner bleibt das Wissen über Ihr Projekt an einer Stelle. Entscheidungen werden schneller getroffen, Rückfragen landen direkt bei der Person, die tatsächlich umsetzt — nicht bei einer Schnittstelle, die erst weiterleiten muss.
Nicht die Unternehmensgröße entscheidet über die Qualität, sondern Erfahrung, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen in eine klare Umsetzung zu übersetzen. Das findet sich in beiden Modellen — man sollte nur wissen, worauf man sich einlässt.